"Der Höckelheimer Münzschatz" Stadtmuseum Northeim

Bauherr:                      Stadt Northeim
Ausführung:
               2003 / 2004
LPH:
                              1 - 8
Projektleitung:
          Dipl.-Ing. Uwe Kleineberg
Denkmalpflege:
        Stadt Northeim
Ausstellungsgrafik:
  Grafikatelier Hinz & Kunst in Zusammenarbeit mit Kleineberg Architekten

Das städtische Museum ist im ehemaligen Spital St. Spiritus untergebracht. Hier wird der sensationelle "Northeimer Münzfund" präsentiert, der im Jahr 1991 bei Baggerarbeiten entdeckt wurde. Der Fund umfasst über 17.000 mittelalterlich Silbermünzen und zwei Silberbarren. Es ist der größte erhaltene Münzschatz in Norddeutschland und einer der größten mittelalterlichen Münzfunde Deutschlands.
Die Inszenierung des Münzfundes der Northeimer Ortschaft Höckelheim im eigens hierfür sanierten und restaurierten Naturstein-Tonnengewölbe des Baudenkmales bildet den Höhepunkt der Ausstellungen.
Die Silbermünzen, bestehend aus Brakteaten, Silbergroschen und Silberbarren werden in den didaktisch inszenierten, besonders entwickelten und gestalteten Spezialvitrinen aufbewahrt und dem Betrachter in besonderer Atmosphäre informativ und anschaulich präsentiert. Die nachgestellte akustisch begleitete Fundsituation und die Fundpräsentation geben einen einzigartigen Einblick in die Zusammensetzung eines Münzvorrates des 15. Jahrhunderts in Südniedersachsen.