UNESCO Weltkulturerbe Zisterzienserkloster Walkenried 

Bauherr:                         Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz SBK / Landkreis Göttingen
Ausführung:                  2002 - 2015
LPH:                                 1 - 8
Konzeptentwicklung: Prof. Dr.-Ing. R. Roseneck 

Projektleitung:             Dipl.-Ing. Bert Härtl
                                          Dipl. - Ing. Uwe Kleineberg 
Denkmalpflege:           Nds. Landesamt für Denkmalpflege, Prof. Dr.-Ing. R. Roseneck
                                         Untere Denkmalschutzbehörde Landkreis Osterode, Dipl.-Ing. G. Jentsch
Ausstellung:                 Grafikatelier Hinz & Kunst in Zusammenarbeit mit Kleineberg Architekten


Die gotische Klosteranlage Walkenried ist Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes Harz. Die stark geschädigten Klausurgebäude, der Kreuzgang und die markante Ruine der Klosterkirche wurden nach umfangreichen Erhaltungsmaßnahmen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Klausurgebäude wurden denkmalgerecht instandgesetzt und statisch ertüchtigt, Strebepfeilerfundamente verstärkt, die Raumstrukturen von Refektorium und Dormitorium wieder hergestellt, das gipshaltige Mauerwerk der Gebäude und der Ruine saniert. Neue Architekturelemente erhalten eine eigene moderne Gestaltung und Materialität.
Dabei ergänzen sich die gotische Architektur und die neu hinzugefügten Architekturglieder und steigern sich gegenseitig.
Neue Architekturglieder wurden so konzipiert, dass sie klar vom historischen Bestand ablesbar und jederzeit reversibel sind. Behutsam eingefügte Erschließungswege, Brücken und Treppen machen die Gesamtanlage begehbar und präsentieren den authentischen Ort als Exponat seiner selbst. Die Ausstellungsarchitektur für die Dauerausstellung „Der weiße Konzern - die wirtschaftliche Macht der Walkenrieder Ziesterzienser" in der Abtei und im Dormitorium wurde aus dem einzigartigen Charakter des historischen Ortes entwickelt und verschmolzen.