Kloster Mariental, Ausstellung Lapidarium

Bauherr:                Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, vertreten durch das Staatliche Baumanagement Braunschweig
Ausführung:          2019
LPH:                         1 - 8
Projektkosten:     ca. 1,10 Mio. €
Projektleitung:     Dipl.-Ing. Uwe Kleineberg
Denkmalpflege:  Staatliches Baumanagement
Ausstellung:
         Grafikatelier Hinz & Kunst in Zusammenarbeit mit Kleineberg Architekten


Das im Jahr 1138 gegründete Zisterzienserkloster ist mit seiner Kirche, den Klausurgebäuden und dem Kreuzhof bis heute nahezu vollständig erhalten geblieben. Die Planungskonzeption für die Sanierung, die Entwicklung einer ganzheitlichen Nutzungskonzeption und die Inwertsetzung zur touristischen Erschließung
wurde über einen Masterplan entwickelt und seit 2014 stufenweise umgesetzt: Sanierungsmaßnahmen in der Klosterkirche, dem Inschriftenraum und dem Klausurgebäude mit der v. Alvenslebenkapelle, Behebung der Salzbelastung des Mauerwerks, Klima- und Feuchteregelung, Beleuchtung, denkmalgerechte Präsentationselemente des Klosters als „Exponat seiner selbst“ für einen Besucher-Parcours sowie in den Jahren 2017 / 2018 die Einfügung einer Ausstellung
zur Präsentation von Baurelikten des Kreuzganges als „inszeniertes Lapidarium“, mit der Konzeptidee von frei in die Gewölberäume eingestellten Kabinetten.
Die Baumaßnahmen fanden im laufenden kirchlichen und kulturellen Betrieb statt.